abgeschlossenes Referenzprojekt
Umbau und Erweiterung des Schulstandortes Piwittskamp
VgV-Vergabeverfahren zur Beschaffung von Objektplanungsleistungen Gebäude und Freianlagen
Auftraggeber:
Stadt Minden
Der Bürgermeister
Kleiner Domhof 17
32423 Minden
Leistungen GVP:
• Europaweites Vergabeverfahren nach VgV (Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb) mit folgenden Teilleistungen:
• Erstellung Terminplan
• Klärung Beschaffungsumfang
• Beratung zur Art des Vergabeverfahrens
• Erarbeitung Bekanntmachung
• Erarbeiten der Matrix für die Bewertung der Bewerbungen
• Auswertung der Bewerbungen und Präsentation der Ergebnisse
• Ausarbeiten der Leistungsbeschreibung und Angebotsaufforderung
• Entwurf Vertragsbedingungen
• Erstellen der Absageschreiben der nicht ausgewählten Bewerber / Beantworten von Nachfragen
• Auswerten der Angebote und Präsentation der Ergebnisse
• Vorbereiten der Verhandlungsgespräche (Entwerfen der Einladungsschreiben, Protokolle vorbereiten)
• Teilnahme an Verhandlungsgesprächen, Dokumentation und Auswertung der Verhandlungsgespräche
• Erstellung Vergabevermerk und Vergabeakte
• Erstellen der Absageschreiben nach GWB / Beantworten von Nachfragen
Bearbeitungszeitraum 07/2023 - 03/2024
Informationen zum Projekt
Die Stadt Minden plante den Schulstandort Piwittskamp in zwei Bauabschnitten zu sanieren und zu erweitern.
Der Baubereich liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Minden, Ortsteil Rodenbeck (Piwittskamp 38, 32429 Minden, Grundstücksgröße zirka 14.612 m²). Es handelt sich um ein in Teilen zweigeschossiges Schulgebäude mit Teilunterkellerung in Massivbauweise.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Minden hatte beschlossen, den Schulstandort Piwittskamp bei Aufrechterhaltung des gesamten Schulbetriebs zur Aufnahme einer dreizügigen Grundschule umfangreich zu sanieren und durch den Neubau einer Einfachsporthalle (Größe 15 x 27 m) inkl. den erforderlichen Nebenräumen, Umkleiden und Geräteräumen zu erweitern. Im Neubaubereich wurde ein Jugendtreff integriert. Der Jugendtreff konnte in zweigeschossiger Bauweise errichtet werden und ist als selbstständige Nutzungseinheit geplant worden. Synergieeffekte der beiden Nutzungseinheiten waren wünschenswert.
Im Rahmen des Verfahrens wurden folgende Leistungen vergeben:
- Objektplanung Gebäude Lph 1-3 (anteilig), optional Lph 4-9 (anteilig) gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10 Ziffer 10.1, getrennt nach Bauabschnitten
- Objektplanung Freianlagen Lph 1-3 (anteilig), optional Lph 4-9 (anteilig) gem. § 39 HOAI i. V. m. Anlage 11 Ziffer 11.1, für die Gesamtanlage
- Besondere / Zusätzliche Leistungen, getrennt nach Bauabschnitten:
• Bestandsaufnahme Schulgebäude (nur 1. Bauabschnitt)
• Koordination aller an der Planung fachlich Beteiligten sowie Integration und Plausibilisierung der Planungsergebnisse der fachlich beteiligten Dritten in den Lph 1-3, optional in den Lph 4-9,
• Brandschutz gem. AHO-Schriftreihe Heft Nr. 17 (Stand: 12/22) in den Lph 1-4, optional in den Lph 5 und 8 sowie die nachfolgenden optionalen / zusätzlichen Leistungen:
• Fachbauleitung Brandschutz als systematisch-stichprobenhaltige und ggf. zerstörende Kontrolle von baulichen Brandschutzmaßnahmen (zu Lph 8),
• Prüfen von Feuerwehrplänen (zu Lph 8),
• Prüfen von Flucht- und Rettungsplänen (zu Lph 8),
• Aktualisierung des Erläuterungsberichts und der Brandschutzpläne,
• Mitwirken bei der Überwachung zur Beseitigung der bei der Abnahme festgestellter Mängel,
• Mitwirken bei der Erstellung der Brandschutzordnung, des Betriebshandbuches, des Alarm- und Gefahrenabwehrplans,
• Erstellung eines Barrierefrei-Konzept gem. § 9a BauPrüfVO NRW
• Optional: Tätigkeit als verantwortlicher Bauleiter gem. LBauO NRW